Vereinschronik (17.04.2013)

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Vereinschronik

 

Geschichte des ABV Stuttgart in Stichworten

 

1863 Am 4. Januar Gründung des Arbeiterbildungsvereins im Saal der Brauerei Weiß, Katharinenstraße 4.
Zweck: Geistige sowie wirtschaftliche Hebung des Arbeiters unter Ausschluss aller religiöser und politischer Umtriebe.
Mitgliederzahl: 191
Turn- und Sportabteilung, Singchor.
1865 In Stuttgart wird der dritte Vereinstag deutscher Arbeiterbildungsvereine abgehalten.
1867 Erwerb des Hauses Katharinenstraße 2a zum Kaufpreis von 76.000 Gulden. Als Käufer trat Dr. Eduard von Pfeiffer auf, bis dem Verein der Status einer juristischen Person verliehen wurde.
1868 Am 26.Juli wird dem Verein von seiner königl. Majestät der Status einer jur. Person verliehen.
1874 Gründung eines Consumvereins, um den Mitgliedern gute Lebensmittel zu Tagespreisen anbieten zu können.
1890 Einweihung des Arbeiterheimes in der Heusteigstraße 45 am 23. November.
Der Verein erhält ein Nießbrauchrecht zur Nutzung des Saales und bestimmten Räumen auf ewige Zeiten.
1897 Gründung einer Vereinssparkasse.
1905 Einführen des Damenturnens
1910 Eröffnungsfeier des Spielplatzes in Degerloch am 30. Juni.
1916 Zwanzig im Felde stehende Mitglieder bekommen während ihres Urlaubes je 2 Mark Liebesgabe.
1920 Gründung der Fußballabteilung.
1921 Gründung der Dramatischen Abteilung des ABV 1863 Stuttgart.
1923 Infolge der Inflation betrug der Monatsbeitrag im Juli 3.000 Mark, im August wurde er auf den Gegenwert eines Doppelwecken festgelegt. Im September betrug der Beitrag nominell 100.000 Mark.
1924 Dem Chor wird ein Frauensingchor angeschlossen. Der Monatsbeitrag von 0,60 Mark wird von der Post eingezogen.
1926 Gründung einer Skiabteilung.
1930 Änderung des Vereinsnamens vom Arbeiter-Bildungs-Verein in Allgemeiner Bildungsverein
Mitgliederstand: 500.
1934 Arisierung von Vereinsteilen durch Satzungsänderungen.
1939 Umbenennung in Sportverein 1863 jur. Person Stuttgart. Begründung auf der Hauptversammlung: Denn der Name muss geändert werden insofern, weil der Sportverein an erster Stelle zu marschieren hat. Der Allgemeine Bildungsverein ist überholt, weil die Bildung die Deutsche Arbeitsfront übernommen hat.
1945 Am 20. Dezember wurde die Militärregierung um Genehmigung zur Neukonstituierung des Vereins ersucht.
1946 Wiederaufnahme der Vereinsarbeit mit amerikanischer Genehmigung.
1947 Konstituierung des Landtages von Württemberg-Baden im Saal des Hauses Heusteigstraße 45. Hier wurde auch im Jahre 1949 die Annnahme des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und im Jahre 1953 die baden-württembergische Verfassung beschlossen.
1949 Im März wird die bislang bestehende Treuhandverwaltung des Vereinsvermögens beendet.
1951 Gründung der Handballabteilung durch die Turn- und Sportabteilung.
1952 Unter 200 Mannschaften wird der ABV Deutscher Mannschaftsmeister der Leichtatlethen D-Klasse: 4x50-m-Staffel, 100 m-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen.
K. Mühlbauer, W. Löffler, F. Müller und F. Eiberger bildeten die siegreiche Mannschaft.
1953 Errichtung des ersten neuen Vereinsheimes in Degerloch.
1972 Neuaufbau der Fußballjugend durch Initiative von Werner Speck.
1977 Gründung der weiblichen Handballjugend.
1984 Beginn der Sanierungsarbeiten des Saales im Eduard-Pfeiffer-Haus Heusteigstraße 45.
1985 Gedenkfeier zum 150. Geburtstag von Dr. Eduard von Pfeiffer.
1986 Präsentation des restaurierten Saales mit Festakt und Tag der offenen Tür.
1987 Baubeginn des zweiten neuen Vereinsheimes in Degerloch mit Richtfest im August.
1988 Das Vereinsheim wird erst Mitte des Jahres fertig anschließend kann erst der Sportplatz neu angelegt werden.
Damit musste die 125-Jahr-Feier auf das Jahr 1989 verschoben werden.
1990 1.Aufstieg im Fußball in die Bezirksliga - leider in Jahr darauf auch wieder Abstieg
1999 Grundlegende Satzungsänderungen
2000 Verkauf des Nutzungsrechtes am Haus Heusteigstraße 45 an die Stiftung Arbeiterheim.
Damit verbunden ist die finanzielle Konsolidierung des Vereins.
   
© ABV 1863 e.V. Stuttgart